Dienstag, 3. Juli 2012

Engelskuss

Nalini Singh springt mit dem ersten Band ihrer Gilde der Jäger-Reihe geschickt auf diesen Zug auf. Mit 427 Seiten nicht zu lang, flüssig zu lesen, kommt Engelskuss routiniert daher. Die Figurenzeichnung bleibt völlig im Genre, das Hauptaugenmerk liegt auf den beiden Protagonisten Elena und Raphael, die Nebenfiguren bleiben mehr oder weniger blasse Statisten für den Paarreigen.

Der Roman zieht seine Spannung hauptsächlich aus der sich langsam aufbauenden Liebesbeziehung, dem Prickeln zwischen Elena und dem Erzengel. Die Jagd nach dem abtrünnigen Erzengel Uram und die Aufklärung der Morde entwickeln sich nicht allzu spannend, obwohl nicht an brutalen und blutigen Szenen gespart wird. Der erotische Anteil hält sich bis auf eine Szene in Grenzen, aber diese ausgewalzte Liebesszene ist sicherlich von vielen Leserinnen genau so erwünscht.


Worum geht es?

Elena Deveraux arbeitet als Vampirjägerin für die Gilde der Jäger. Dank ihrer angeborenen Gabe spürt sie vertragsbrüchige Vampire anhand ihres Geruchs auf. Als Erzengel Raphael, Herr über New York und ganz Nordamerika, sie für eine Spezialaufgabe anfordert, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. Raphael ist zwar strahlend schön, aber ebenso arrogant und noch dazu unmenschlich grausam und gefährlich. Hin und her gerissen zwischen irrationaler Faszination und rationaler Vorsicht, beginnt für Elena nicht nur eine gefährliche Jagd, sondern auch eine emotionale Achterbahn.








Und noch ein bissle Musik, im Moment mein Lieblingslied obwohl ich Katy Perry nicht mag :D

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen